Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung (1. Quartal 2019)

Nota


Eine zuverlässige Kostenprognose für das laufende Jahr ist mit den Zahlen des ersten Quartals grundsätzlich schwierig, da sich auch kleinere Schwankungen gegenüber dem Vorjahr bei der Betrachtung von lediglich 3 Monaten stärker auswirken als dies bei der Betrachtung von mehreren Monaten, ab der zweiten Jahreshälfte, der Fall ist. Manche Abweichungen gleichen sich bereits im zweiten Quartal wieder aus. Es ist auch zu beachten, dass Ostern 2019 in den April fiel und 2018 zumindest teilweise in den März. Dies erklärt einen Teil des Kostenwachstums im ersten Quartal 2019 im Vergleich mit der Vorjahresperiode.

Einige Wachstumsraten des 1. Quartales 2019 sind durch den Fakturierungsrückstand im 1. Quartal 2018, der aufgrund der Tarifierungsanpassungen des TARMED, der Tarifstruktur für Physiotherapie sowie der Einführung des TARPSY entstanden ist, beeinflusst. Folgende Kostenblöcke sind davon betroffen:
  • Ärzte Behandlungen (ohne Labor)
  • Spitäler ambulant
  • Spitäler stationär
  • PhysiotherapeutInnen
Dies führt dazu, dass die Aussagekraft dieser Wachstumsraten sowie derjenigen des Gesamtmarktes sehr gering ist.

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