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Versichertenkarte (VeKa)
Abfragedienst Leistungserbringer
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Allgemeine Informationen

Zur Verbesserung der administrativen Prozesse kann bereits heute bei der bestehenden Versichertenkarte mit Magnetstreifen (seit 1.1.2010 mit Chipkarte) auf umfangreiche Stammdaten des Patienten und Versicherten zugegriffen werden.

Mit der Versichertenkarten-Nummer (VeKa-No) vom Lesegerät oder aus der Patienten-Software kann die Datenbank des betreffenden Versicherers beim VeKa-Center die aktuellen Informationen liefern und anzeigen.

Gemäss der Vereinbarung mit dem Abfragedienst-Partner werden je nach Leistungserbringergruppe die folgenden aktuellen Informationen übergeben:

  • Informationen zum Krankenversicherer und der zuständigen Kontaktstelle für die Folgeprozesse (z.B. Fakturierung)
  • Basisdaten zum Versicherten mit VeKa-No, Policen-und Versicherten-No und die neue AHV-No sowie die Adresse (falls vereinbart) und die Gültigkeitsperiode der Karte
  • Deckungsinformationen Grundversicherung gemäss KVG mit Unfalldeckung, Versicherungsmodell, Wohnkanton, Zahlungsoption und Deckungsperiode
  • Deckungsinformationen Zusatzversicherung gemäss VVG mit Unfalldeckung, Medikamentendeckung, Spitalabteilung, Spitalmodell, Zahlungsoption und Deckungsperiode


Die Dateninhalte sind auf die Vorschriften der zukünftigen CH-Versichertenkarte gemäss der Verordnung Versichertenkarte (VVK) vom 14.2.2007 abgestimmt. Im Rahmen dieser VeKa-Abfragedienste VeKa-Center sind die Versicherer jedoch bereit, auch die fakultativen Datenfelder zu liefern.

Der teilnehmende Leistungsbringer darf diese Abfrage beim VeKa-Center im ganzen Behandlungsprozess von der Patientenaufnahme bis zur Rechnungsstellung benutzen und kann somit die Daten laufend aktualisieren.

Die teilnehmenden Krankenversicherer stellen diese Informationen unter der Bedingung zur Verfügung, dass diese Daten bei allen administrativen Prozessen und insbesondere bei der Fakturierung verwendet werden.